Rebellion

Nähe bereitet mir Angstzustände,
doch Einsamkeit ist nur Hass.
Irgendwann soll mein einziges Gefühl nur aus Leere bestehen.
Je höher ich fliege, umso tiefer werd’ ich fallen.
Die Dämonen werden nicht ertrinken,
denn sie wissen wie man schwimmt.

Rebellion, Rebellion, Rebellion…

Das ist meine persönliche Rebellion um gegen Rebellionen zu rebellieren,
bitte vergiss nur kurz Gefühle und verliere dich in mir.
Rebellion.
Bist du wirklich noch ein Punk, wenn du reitest auf dem Ross?
Nur gegen Geister kämpfst, dich verlierst in deinem Stuss?
Bist du wirklich noch ein Punk, mit diesem Waffenarsenal?
Ist dies dein Ultimatum, dieses Schaffen einer Qual?
Bist du wirklich noch ein Punk, wenn du Fehler ignorierst?
Vergiss kurz deine verfickten Gefühle und verliere dich in mir.
Bist du wirklich noch ein Punk, ganz ehrlich, ich weiß nicht?
Ablehnung der Akademie, Seelenbruch, 1934.

<Hook>
Punk ist nicht nur Musik, auch nicht nur Rebellion,
Punk ist diese Liebe, Solidarität einer Generation.
Du bist kein echter Punker, mit der Hoffnung auf den Untergang,
am Ende sehe ich nur noch einen “Bring me the Horizon”-Punk.
</Hook>

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Bunter Vogel

Lasst doch endlich eure Klingen fallen, warum greift ihr plötzlich an?
Wenn man auch ohne Offensive diesen Unmut töten kann?
Warum wandert man auf diesem einen Pfad,
denn man eigentlich schon seit Jahren verachtet hat?
Nur ein Rad zu drehen, nie nach vorne zu sehen,
sich am Ende nur in einer großen Schleife zu drehen.
Ihr fragt mich, warum sich diese Szenen nicht vereinen?
Ich wollte doch niemals Teil einer Szene sein.
Sehe immer nur zu viele Fehler,
zu viel Aggression,
viel zu wenig Liebe,
was bringt dieses Leben schon?

<Hook>
Ein bunter Vogel einer missglückten Welt,
unperfekt verwürfelt und dennoch ein Held.
Keine Macht und niemand und kein Teil von nichts.
Kein Retter einer Szene und kein Tageslicht.
Trage stets nur Kleidung, gewebt aus schwarzem pink,
warte darauf, dass mein Utopia zusammenbricht.
Für immer bunter Vogel, für immer Morgenland,
für immer dunkler Held, für immer unbekannt.
</Hook>

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Poison

Ich würde Gift nehmen, rein um endlich zu verstehen,
was passiert, wenn andere Menschen diese Schmetterlinge sehen.
Ich würde Gift nehmen, rein um endlich zu verstehen,
dieses fließen der Impulse durch die Tausenden von Venen.
Ich würde Gift nehmen, rein um endlich zu verstehen,
dieser Wechsel aller Farben, von pink zu schwarz zu neon-grün.
Ich würde Gift nehmen, rein um endlich zu verstehen.

<Hook>
I wanna take some poison, just to know how it feels,
I wanna rip my scars off, just to know how to bleed,
I wanna cut my eyes out, just to know how to see,
I wanna drink some poison, just to set my brain free.
</Hook>

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Heldendenken

<Bridge>
Und wenn der Wahnsinn schlussendlich mein ewig währendes Verderben nährt,
verweilst du zart beseitet hinter mir und denkst, ich sei dein Held.
Meine Lebenszeit, entwertet, sich der Himmel senkt,
auf den Rückbleib meines Herzens, doch du denkst, ich sei dein Held.
</Bridge>

<Hook>
I’m fly, like a penguin.
</Hook>

Immer wieder dieses Heldendenken, Kampf in der Sphäre, schwarz verfärbt.
Kann nicht die Lichter deuten, von denen sich mein Unmut nährt.
Wann kann ich nur endlich wieder diesem Himmel entfliehen?
Stopp.
Die Flügel sie schließen sich,
doch seh’ die Tiefe nicht,
falle und falle und falle und sehe… Licht?
Zwölftausend Kelvin, Strahlendes Nichts.
Stopp.
Immer wieder dieser Pinguin, der gern fliegen möcht’,
doch dazu nie geboren ist.
Immer nur denken, in gelb und grau, brennend und lau, left and down!
Immer nur sehen wollen, auch in der Helligkeit des Tags.
Immer nur tanzen, ohne die Bewegung zu spüren,
immer wieder dieses Heldendenken.
Stopp. Continue reading “Heldendenken”

Kurator

<Hook>
Ich wollte dich mit Drogen kurieren und deinen Arzt verkatern,
deinen Toaster toasten und den Griller braten,
dich wie Torte backen, den Detektiv verraten,
dich als Maske verhüllen, doch hab’ ich nie was erwartet.
</Hook>

Ich hab’ mit deiner Schwester geschlafen, trotz deines Daseins als Einzelkind.
Zück eine Bombe, sogleich wird sie im Rauch verschlingt.
Du starrst nach mir?
Wart’ kurz, ich weise dem Schilde den Weg geschwind.
Komm mit mir, zeige dir mein Geschenk des Hauses.
Hör zu witch, ich wollte dich nicht bitch nennen,
lass dich verzaubern und danach verführ’ ich dich.
Blickst du mich an, bekommst du Ananaspizza, ins Gesicht. Continue reading “Kurator”

Sonne

Der Trick ist leben, zu verstehen,
am Ende des Tages nicht nur Fehlern zu sehen.
Der Trick ist Ehrgeiz, Leidenschaft,
am Atmen zu bleiben, auch wenn’s Leiden schafft.
Der Trick ist suchen und zu finden,
den Fluss, an dem es sich lohnt, sich entlang zu winden.
Der Trick ist Liebe, Freude, Fröhlichkeit,
auch in Dingen die gehen, denn am Ende ist nichts, was ewig bleibt.
Nichts hält auf ewig, außer die Bahnen,
gezogen im Kopf, die für immer verwahren,
das Gute des Herzens, das Glück, dir geschehen,
der Grund, in diesem Leben immer weiter zu gehen.
Der Trick ist leben, zu verstehen,
ist es gut, bleibt es bei dir,
ist es schlecht, wird’s vergehen,
der Trick ist atmen und zu leben,
der Trick ist atmen und zu leben. Continue reading “Sonne”

Journey of the fox king Pt. 1

<Hook>
And my scars bleed on the inside,
walking to the king, he tells me: “Fox,
you’re just a little kid of mine,
you’ll never gonna reach the royal guts.”
</Hook>

My fur shows the crowns mark,
grew up in a dirty cave abroad the town,
was the weakest of them all, the weakest fox around,
want to show them, who I am and finally break out.
Not a single day more, my destiny is the castle,
I wanna meet the king, let us get into a hustle,
they just laugh at me, think I’m gonna fail,
but I’m stronger, stronger than all of them. Continue reading “Journey of the fox king Pt. 1”

Seelenhandel

<Hook>
Bin ein verhasstes Wesen aus der Dunkelheit,
das Licht der Engel pries mich, am Ende der Zeit,
war gefangen im Sturm, zum Tode geweiht,
mit Flügeln aus Asche.
</Hook>

Und da sah ich ihn, den Händler der Seelen;
“Was hast du zu bieten?”, gab er zu verstehen,
stürmte auf mich zu, um mir das Leben zu nehmen,
hab den Willen des Phönix.
Mit der Sense am Hals, lebt es sich am Schönsten,
“Was bist du?”, gab er zu verstehen,
wich Schritte zurück, versuchte zu töten,
hab den Willen des Phönix.
Die Klingen flogen, die Knochen krachten,
“Du bist nicht real”, ließ er schnell vermachen,
beschwörte den Untergang der Nacht,
hab den Willen des Phönix. Continue reading “Seelenhandel”

Vor fünf Jahren

<Hook>
Manchmal da stehe ich, aber verstehe nicht,
manchmal da lebe ich, aber erlebe nicht,
manchmal da rede ich, aber berede nicht,
manchmal da kenne ich, aber erkenne nicht,
warum… Die Welt sich immer noch so dreht,
wie vor fünf Jahren?
</Hook>

Nie gestoppt hat, sich bewahrt,
all die Liebe, all den Hass, eben alle Narben,
das Lebenspendel schwankt, heut’, wie vor fünf Jahren,
was nur geschah mit Ihr, was nur geschah mit Ihm,
welche Welt nahm sie nur, welcher Gott hat sie gelieh’n?
Manchmal da denke ich, aber bedenke nicht,
dass die Uhr weiter tickt, bin Morty wo ist Rick?
Ist sie real? Die Dimension die wir erleben?
Wo steh’ ich in der Alternative?
Gibt es mehr als nur diese Welt?
Manchmal da frage ich, aber befrage nicht,
die Klügsten uns’rer Welt,
ob Freund ob Feind, gewählt,
versteckt in den Tiefen unserer Erde,
dem unendlich weitem Blau, den nie erreichten Zielen; Continue reading “Vor fünf Jahren”