Bunter Vogel

Lasst doch endlich eure Klingen fallen, warum greift ihr plötzlich an?
Wenn man auch ohne Offensive diesen Unmut töten kann?
Warum wandert man auf diesem einen Pfad,
denn man eigentlich schon seit Jahren verachtet hat?
Nur ein Rad zu drehen, nie nach vorne zu sehen,
sich am Ende nur in einer großen Schleife zu drehen.
Ihr fragt mich, warum sich diese Szenen nicht vereinen?
Ich wollte doch niemals Teil einer Szene sein.
Sehe immer nur zu viele Fehler,
zu viel Aggression,
viel zu wenig Liebe,
was bringt dieses Leben schon?

> Hook
Ein bunter Vogel einer missglückten Welt,
unperfekt verwürfelt und dennoch ein Held.
Keine Macht und niemand und kein Teil von nichts.
Kein Retter einer Szene und kein Tageslicht.
Trage stets nur Kleidung, gewebt aus schwarzem pink,
warte darauf, dass mein Utopia zusammenbricht.
Für immer bunter Vogel, für immer Morgenland,
für immer dunkler Held, für immer unbekannt.

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Irgendetwas Unstrukturiertes mit Kunst und Szenen

Warum ist es okay, Menschen oder Gruppen, die “über” einem selbst stehen anzugreifen?
Begibt man sich damit nicht auf das Niveau herab, welches man eigentlich verachtet?
Es funktioniert nicht, Marginalisierung und Privilegierung umkehren zu wollen. Am Ende dreht es nur “gut” und “böse” um. Fragt mal Programmierer, Endlosschleifen sind meistens nicht so nice.
“Und die Leute fragen sich ernsthaft warum sich unsere Szene nicht vereint.” – Swiss & Die Andern, Hassen oder Lieben
Klar vereinen sich nie irgendwelche “Szenen”, wenn man sich ständig nur gegenseitig angreift. Absolut jede “Szene” hat ihre eigenen Macken und Menschen, die darin negativ auffallen.
Klar, manchmal ist jede Diskussion verschwendete Zeit, aber Hass bringt doch genauso niemanden weiter.
Die “Oberschicht” wird weiter die “Unterschicht” verachten, wenn diese lieber aggressiv zurückschlägt anstatt auf neutraler Ebene zu kommunizieren.
Die “Unterschicht” wird weiterhin die “Oberschicht” verachten, weil diese nie den Sinn sehen wird, etwas zu verändern. Warum soll man auch etwas verändern wollen, wenn man für etwas attackiert wird, was andere vor einem verbockten?
Für wen sollte man etwas ändern? Für die Personen, die einen sowieso hassen werden?
Am Ende ist es doch egal, aus welchen Gründen man bevor- oder benachteiligt wird. Strukturierter Hass ist doof.

Warum ich mir so viele Gedanken über Aussagen von Menschen mache, die mich nicht kennen und die ich nicht kenne? I dunno.

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Poison

Ich würde Gift nehmen, rein um endlich zu verstehen,
was passiert, wenn andere Menschen diese Schmetterlinge sehen.
Ich würde Gift nehmen, rein um endlich zu verstehen,
dieses fließen der Impulse durch die Tausenden von Venen.
Ich würde Gift nehmen, rein um endlich zu verstehen,
dieser Wechsel aller Farben, von pink zu schwarz zu neon-grün.
Ich würde Gift nehmen, rein um endlich zu verstehen.

> Hook (x2)
I wanna take some poison, just to know how it feels,
I wanna rip my scars off, just to know how to bleed,
I wanna cut my eyes out, just to know how to see,
I wanna drink some poison, just to set my brain free. Continue reading “Poison”

Heldendenken

> Bridge
Und wenn der Wahnsinn schlussendlich mein ewig währendes Verderben nährt,
verweilst du zart beseitet hinter mir und denkst, ich sei dein Held.
Meine Lebenszeit, entwertet, sich der Himmel senkt,
auf den Rückbleib meines Herzens, doch du denkst, ich sei dein Held.

> Hook
I’m fly, like a penguin.

Immer wieder dieses Heldendenken, Kampf in der Sphäre, schwarz verfärbt.
Kann nicht die Lichter deuten, von denen sich mein Unmut nährt.
Wann kann ich nur endlich wieder diesem Himmel entfliehen?
Stopp.
Die Flügel sie schließen sich,
doch seh’ die Tiefe nicht,
falle und falle und falle und sehe… Licht?
Zwölftausend Kelvin, Strahlendes Nichts.
Stopp.
Immer wieder dieser Pinguin, der gern fliegen möcht’,
doch dazu nie geboren ist.
Immer nur denken, in gelb und grau, brennend und lau, left and down!
Immer nur sehen wollen, auch in der Helligkeit des Tags.
Immer nur tanzen, ohne die Bewegung zu spüren,
immer wieder dieses Heldendenken.
Stopp. Continue reading “Heldendenken”